Archive for the ‘Anleitungen’ Category


31.01.2011

Wenn man…

posted by dorfdisko

in Anleitungen, häh?, selbstgemacht

… nach dem ersten Tag auf einer Messe abends noch schnell etwas nachnähen möchte, da die Nachfrage für diese Produkt sehr hoch war und man es auch gerne am zweiten Tag wieder verkaufen möchte, denn es ist ausverkauft. Man aber eigentlich total fertig ist und sich nur noch auf die Couch freut, dann kann es sein, aber nur ganz eventuell, dass einem Dinge passieren, die man in diesem Augenblick überhaupt nicht gebrauchen kann. Zum Beispiel könnte die Lampe an der Nähmaschine einfach ausgehen. Zack. Dunkel. Draußen wäre es natürlich auch schon dunkel, denn man war ja – während tagsüber die Sonne schien und theoretisch genug Licht geliefert hätte, um auch ohne Birne zu nähen – auf einer Messe und kam erst am Abend geplättet wieder. (Wir erinnern uns.) Man hätte natürlich auch keine Ersatzglühbirnen für das Maschinchen im Haus und das Nachbargeschäft hätte zwar noch geöffnet, wäre an und für sich (oder, wie wir Berliner sagen: “an und Pfirsich”, was wir aber wie “an und försöch” aussprechen), also dieses Geschäft wäre an und für sich ein ganz toller Supermarkt, der ALLES hat, nur eben genau diese speziellen Birnen nicht.

In solchen Momenten könnte man dann seine Nähmaschine mit großer Lust aus dem dunklen Fenster schmeißen, sich auf die Couch schmeißen und sagen “ist mir egal, ich lass das jetzt so!”.

Man könnte aber auch Laubenpiepers Tochter sein und dazu noch einen einfallsreichen und flinken jungen Mann im Haus haben, der eine schnelle und äußerst zufriedenstellende Lösung herbei zaubern würde.

Danke, liebster R., dass Du meine Geschichten immer gut ausgehen lässt, egal wie läppisch sie sind.

Passt

Maschinenlösung

13.01.2011

One Warm Winter

posted by dorfdisko

in Anleitungen, häh?, unterwegs

Ich bin eben auf ein gutes Projekt aufmerksam geworden. Es nennt sich One Warm Winter und unterstützt Berliner Obdachlose. Die Idee ist einfach und es dauert nur 1 Minute: Man spendet einen Euro und finanziert damit ein Teil einer Winterjacke. Die Spende wird durch Dein Bild auf der Patchwork-Jacke sichtbar. Wenn 30 Leute gespendet haben, ist einer Jacke, die dann an einen Berliner Obdachlosen verteilt wird, komplett. Bisher sind schon sieben Jacken fertig.

Hier seht Ihr die Jacke, an der ich “mitgeschneidert” habe:

Wer auch spenden möchte, kann dies supereinfach hier tun (Voraussetzung ist allerdings leider ein PayPal-Konto)

Edit: Man kann auch ohne PayPal-Konto mitmachen!

04.01.2011

So funktioniert eine Nähmaschine

posted by dorfdisko

in Anleitungen, häh?


Wieder was gelernt. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. (M. Kafka)

30.11.2010

This to That

posted by dorfdisko

in Anleitungen, gespitzelt

Ich habe gerade eine supertolle Internetseite gefunden. Sie heißt This to That und dort kann man herausfinden, welchen Kleber man am besten für die unterschiedlichsten Material-Kombinationen verwendet. So einfach. Und so gut!

16.11.2010

Lollies

posted by dorfdisko

in Anleitungen, gespitzelt, selbstgemacht

Endlich habe ich es geschafft, Lollies und Bonbons selbst zu machen. Farbe und vor allem Geschmack sind auf jeden Fall verbesserungswürdig, aber für den ersten Guss bin ich ganz zufrieden. Mal sehen, ob sich das Projekt zu Weihnachtsgeschenken ausbauen lässt.

Das Rezept: Einfach ca. 200 g Zucker zusammen mit etwas Wasser oder Fruchtsaft langsam erhitzen bis der Zucker schmilzt und eine dunklere Färbung annimmt. Dann die flüssige Masse auf Backpapier klecksen und einen Holzstiel (z.B. Schaschlikspieße) hineinstecken. Fest werden lassen. Fertig.

Noch mehr Rezept-Ideen gibt es hier.

25.09.2010

Mobiles

posted by dorfdisko

in Anleitungen, gespitzelt

Eine ähnliche Idee sah ich neulich schon in Strasbourg und jetzt fand ich diese tolle Anleitung bei butterflyfish

Hübsch, oder?

Das werde ich bald bestimmt mal nachbasteln.

10.09.2010

Yummie

posted by dorfdisko

in Anleitungen, gespitzelt

Ich denke, das werde ich auch mal probieren!

Die Anleitung dazu gibt’s durch Klick auf das Bild oder hier.

03.09.2010

Bifi Bifi … Bifi Bifi

posted by dorfdisko

in Anleitungen, häh?, selbstgemacht, unterwegs

Was man alles aus der Umverpackung meiner neuen Schneiderpuppe basteln kann. Alles was Ihr braucht ist:

eine Schere,

Stempel (egal, ob selbstgemacht, aus Moosgummi, Kartoffeln oder gekauft)

ein bisschen Farbe (Buntstifte, Wachsmalstifte, Stempelfarbe oder Wassermalfarben, was Ihr so habt) und

zwei lustige Kinder (wenn Ihr keine zur Verfügung habt und nicht neun Monate warten wollt, könnt Ihr auch Erwachsene zur Hand nehmen, achtet aber darauf, dass sie schön kindisch sind).

Los geht’s: Die hundert Stopfpapiere, die Eure Schneiderpuppe sanft gebettet haben,  faltet Ihr so gut es geht auseinander und stempelt wild drauf los.

Schon fertig: Euer neues Geschenkpapier.

Weiter geht’s: Mit der Schere Löcher in den Karton schneiden. Am besten nach Anweisung der lustigen Kinder. Anschließend den zwei lustigen Kindern die Stifte in die Hand drücken und einfach mal machen lassen.

Schon fertig: Eine Spielzeug, dass überraschenderweise sogar den “Schalt-mich-an”-Ruf des Fernsehers übertönt und immer wieder neu entdeckt und bespielt wird, bis es am Ende des Wochenendes völlig erschöpft in der Ecke steht.

Schönes Wochenende für Euch!

24.08.2010

Einen Garnrollenhalter ganz einfach selbst basteln.

posted by dorfdisko

in Anleitungen

Habt Ihr keine richtige Aufbewahrung für Garnrollen? Liegen Eure Spulen in einer Schublade und Ihr ärgert Euch jedes Mal, wenn Ihr schnell die Spule wechseln wollt und erstmal die Fäden entknoten müsst? Wollt Ihr Eure Garnrollen immer griffbereit haben und dazu soll es auch noch ordentlich und hübsch aussehen?

Dann habe ich eine Idee für Euch: Den selbstgebastelten Garnrollenhalter! Eine Arbeit, die superschnell geht (ca. 1 Stunde) und wirklich Spaß macht. Ihr braucht kein großes handwerkliches Geschick dafür und nur wenige Werkzeuge, die jeder zu Hause hat.

Die Anleitung ist ziemlich ausführlich geworden. Trotzdem sind die Bilder selbsterklärend und die Ungeduldigen unter Euch können einfach den Text überlesen und die Bilder nacheinander abarbeiten.

Folgendes Material benötigt Ihr für Euren Garnrollenhalter:

  • Ein Brett. Das bekommt Ihr entweder im Baumarkt oder Ihr findet ein altes im Keller. Es muss nicht das schönste sein, denn am Ende wird man sowieso nichts mehr davon sehen. Ich habe im Baumarkt eins in der Größe 240 * 14 cm gekauft und mit einer Stichsäge in zwei Hälften geteilt, weil ich zwei Halter brauche. Kosten: ca. 7 Euro
  • Schaumstoff. Auch den bekommt Ihr im Baumarkt, meist in quadratischer Form. Ich habe für meine beiden Bretter insegsamt drei Schaumstoffplatten zu jeweils 40 * 40 cm gekauft (2 cm dick). Kosten: ca. 8 Euro
  • Ein Reststück Stoff. Zum Bespannen muss der Stoff auf jeder Seite des Brettes (auch an den kurzen!) ca. 6 cm überstehen und sollte nicht zu dünn sein.
  • Nägel. Die findet Ihr – dreimal dürft Ihr raten – natürlich auch im Baumarkt oder im Keller. Die Nägel können auch unterschiedlich lang sein oder verschieden große Köpfe haben. Achtet bei der Auswahl darauf, dass Eure Garnrollen oder Unterfadenspulen auf die Nägel passen und diese auch lang genug sind.. Am besten kauft Ihr die Nägel nach Gewicht, so sind sie am billigsten. Kosten: ca. 2 Euro
  • 2 Schrauben und 2 Unterlegscheiben zum Befestigen an der Wand. Achtet darauf, dass auch die Schrauben lang genug sind, damit sie durch das Brett und anschließend noch in die Wand passen. Kosten: ca. 1 Euro
  • Ein Tacker oder Dachpappennägel. Damit wird der Stoff aufs Brett gespannt. Den gibt es im Baumarkt zu kaufen und ist meiner Ansicht nach eine lohnende Investition, die man immer wieder mal benötigt. Wer keinen Tacker besitzt, kann stattdessen auch kleine Dachpappennägel verwenden, die man – tadaaa – auch im Baumarkt bekommt. Kosten für einen guten Tacker inkl. Heftklammern: ca. 25 Euro, 50 Dachpappennägel kosten ca. 50 Cent.
  • Etwas Klebstoff. Am besten Pattex oder Ähnliches, um den Schaumstoff am Brett zu fixieren. Erleichert die Arbeit, muss aber nicht sein.
  • Werkzeug. Hammer, Schraubenzieher oder Akkuschrauber, Bohrmaschine und einen kleinen Handbohrer.

So, wenn Ihr das alles beieinander habt, seid Ihr höchstens 20 Euro los (den Tacker jetzt mal ausgenommen) und der Spaß kann beginnen.

Schaumstoff zurecht schneiden und auf dem Brett fixieren.

Den Schaumstoff gibt es eher nicht in der Größe zu kaufen, die perfekt zu Eurem Brett passt. Aber was nicht passt, wird passend gemacht, also schneidet Ihr den Schaumstoff einfach in mehrere Stücke, die dann zusammen gelegt das Brett komplett abdecken. Das könnt Ihr entweder mit einer stinknormalen Schere oder mit einem Cutter machen, muss nicht schön aussehen, sieht man am Ende sowieso nicht mehr. Der Schaumstoff kann gerne auch etwas über das Brett hinaus ragen, dann sind am Ende die Kanten mehr gepolstert. Muss aber nicht sein.

Bevor Ihr den Schaumstoff endgültig auf das Bett legt, verteilt vorher großflächig den Klebstoff auf dem Brett, drückt den Schaumstoff kurz fest an das Brett und lasst die Konstruktion ein paar Minuten trocknen. So kann der Schaumstoff später beim Rumhantieren mit dem Stoff nicht so leicht verrutschen.

Das Brett mit Stoff bespannen.

Wenn Ihr so gerne bügelt wie ich, legt Ihr den Stoff einfach mit der rechten Seite nach unten auf den Boden. Ansonsten nehmt Euch die Zeit und bügelt davor noch mal schnell drüber. Anschließend legt Ihr das Brett mit dem Schaumstoff auf der Unterseite genau mittig auf den Stoff.

Jetzt kann’s losgehen, der spaßigste Teil beginnt: TACKERN! Dazu legt Ihr den Stoff um die Kante herum auf die Rückseite des Bretts (die jetzt ja oben liegt) und haut die Heftklammern rein. Ihr tacktert Euch nun eine komplette Längsseite entlang.

Dabei sollten die Heftklammern einen Abstand von ca. 4 cm haben.

Wenn Ihr mit der ersten Längsseite fertig seid, geht es auf der gegenüberliegenden Seite weiter.

Das war’s dann auch schon wieder mit dem spaßigen Teil, denn jetzt kommen die Ecken dran. Ich habe für die erste Ecke eine gefühlte Ewigkeit gebraucht.

Aber wenn man den Kniff einmal raus hat und auch dann und wann schon einmal ein Geschenk eingepackt hat, fällt es leicht. Wenn Ihr es geschafft habt, gut festhalten und schnell tackern! Das macht Ihr insgesamt 4 Mal, bis das Brett komplett von Stoff umspannt ist.  Das Ergebnis sieht dann in etwa folgendermaßen aus:

Natürlich könnt Ihr die gleichen Arbeitsschritte auch mit einem Hammer und Polsternägeln durchführen. Mit einem Tacker geht es allerdings wesentlich schneller.

Jetzt habt Ihr Euer Brett mit Stoff bespannt und es kommt ein weiterer spaßiger Teil: HÄMMERN!

Nägel für die Garnrollen einschlagen.

Dreht das Brett wieder auf seine Rückseite, sodass die Stoffseite oben liegt. Wenn Ihr genauso geduldig seid wie ich, schlagt die Nägel einfach im Abstand pi mal Daumen ins Brett. Ansonsten messt Ihr vorher die Abstände ab und markiert sie mit Schneiderkreide oder einem dünnen Textilstift.

Da ich nicht allzu viele Garnrollen besitze, habe ich einen Abstand von 10 cm zwischen den Nägeln gewählt und zwei Reihen veranschlagt. Das ist allerdings ein sehr großzügiges Maß. Wer viele Garnrollen hat, kann die Nägel natürlich auch enger oder vesetzt zueinander anordnern. Schlagt die Nägel in einem leicht spitzen Winkel ein, damit die Garnrollen nachher nicht so leicht von ihrer Halterung rutschen. Ich habe für mein Brett verschieden große Nägel verwendet, damit auch die Unterfadenspulen Platz finden.

Das Brett an die Wand schrauben.

Damit Ihr das Brett auch an der Wand befestigen könnt, müsst Ihr noch links und rechts zwei Schrauben anbringen. Am besten bohrt Ihr vorher mit einem kleinen Handbohrer die Löcher vor, dann habt Ihr es später leichter. Benutzt unbedingt die Unterlegscheibe, sonst zieht sich die Schraube durch den Stoff und den Schaumstoff, das sähe dann ziemlich hässlich aus.

Zum Anbringen an die Wand dreht beide die Schrauben soweit rein, dass sie hinten ein Stück wieder raus gucken. Dann haltet Ihr das Brett an die Stelle, an der Ihr es haben wollt. Achtet darauf, dass es gerade ist. Wenn Ihr die richtige Position gefunden habt, drückt Ihr das Brett ganz fest gegen die Wand. Die beiden Schrauben haben jetzt jeweils eine Markierung hinterlassen, an der Ihr den Bohrer ansetzen könnt. Bohren, Dübel rein, Brett anschrauben.

FÄDDISCH !

Jetzt kommt das Tollste: Das Bestücken! Achja, Ihr könnt den Halter z.B. auch als Nadelkissen benutzen oder Scheren an die Nägel hängen.

Ach ja, eine Sache habe ich noch vergessen:

Viel Spaß beim Basteln! Euer Fräulein Dorfdisko